Wann eine Dachsanierung ins Haus steht, hängt von der Dachkonstruktion und der Art, wie das Dach gedeckt ist, ab. Wird die Dacheindeckung marode und sind ein zuverlässiger Wetterschutz und lückenloser Wärmeschutz nicht mehr gegeben, sollten Sie Ihren Dachstuhl modernisieren.
Ein anderer Grund für die Dachsanierung ergibt sich aus dem Plan, das Dach um Dachaufbauten wie Gauben oder ein Laternengeschoss zu ergänzen. Wie Sie effizient Ihren Dachstuhl modernisieren, lesen Sie hier.
Dachaufbauten: Gauben und Laternengeschosse
Dachaufbauten wie Gauben oder Laternengeschosse gestalten das Dach nicht nur abwechslungsreich, sie bringen auch mehr Licht und Kopffreiheit in den Dachraum und dienen der Belüftung. Ohne den lückenlosen Schutz durch geeignete Dämmelemente können Dachaufbauten in puncto Wärmeschutz zum wunden Punkt des Hauses werden.
Aufsparrendämmung: großer Aufwand , maximaler Nutzen
Die Aufsparrendämmung empfiehlt sich besonders, wenn eine Dachsanierung dringend notwendig ist oder Dachaufbauten realisiert werden. Bei dieser Dämmmethode entsteht Ihnen im Gegensatz zur Innendämmung kein Raumhöhenverlust.
Bei der Aufsparrendämmung wird die Dämmschicht zwischen der hölzernen Dachkonstruktion und der Dacheindeckung eingearbeitet. Die komplette Dacheindeckung wird dafür entfernt, die Dämmschicht eingebracht und das Dach erneut eingedeckt. Der Nutzen dieser Dämmmethode spiegelt sich im umfassenden Wärmeschutz und Wetterschutz sowie der niedrigen Energiekostenrechnung wider.
Die Materialkosten für die Dämmung auf den Sparren, für die sich Dämmmaterialien wie Mineralwolle, Hartschaum oder Holzfaser eignen, sind mit circa 150 Euro/m² Dachfläche etwa deckungsgleich mit denen für die Innendämmung.
Das eigentlich Teure an dieser Art Dachstuhlsanierung sind die Zimmermanns- und Dachdeckerleistungen. Doch wenn Sie mit Fachleuten Ihren Dachstuhl modernisieren, umschiffen Sie sicher das Risiko der Wärmebrückenbildung.
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